A - Alpha

AIRFRAME
Flugzeugzelle, im Prinzip das ganze Flugzeug ohne Motor und Innenausstattung. Das, was die Karosserie für das Auto ist.
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AUTOPILOT
Hält die vom Pilot vorgegebenen Parameter Höhe, Geschwindigkeit und Kurs automatisch und exakt ein.
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AUSTRO CONTROL
Wickelt die Flugsicherung im österreichischen Luftraum und die Verwaltung der Pilotenscheine und Flugzeugpapiere ab. Ist aus dem Bundesamt für Zivilluftfahrt durch Ausgliederung in eine eigene Gesellschaft hervorgegangen.
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B - Bravo

BAROMETRISCHE HÖHENSTUFE
Der Luftdruck sinkt auf Meeresniveau um 1hPa pro 8 Meter; in 5500 Meter Seehöhe nur noch um 1hPa pro 16 Meter.
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BART
Humorvolle Bezeichnung für einen Thermikaufwind. Dieser bildet quasi den Bart der Wolke, die an seinem oberen Ende entsteht. Auch als Vorname von Homer Simpson's Sohn bekannt.
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BCMT
Begin of Civilean Morning Twilight = Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung; die Sonne befindet sich 6 Grad unter dem Horizont. In unseren Breiten je nach Jahreszeit ca. 30-45 Minuten vor Sonnenaufgang. Ab nun wird es möglich, ohne künstliches Licht zu lesen. Die letzten hellen Sterne verblassen. Ab diesem Zeitpunkt sind Sichtflüge erlaubt.
Siehe auch: ECET.
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C - Charlie

CUMULONIMBUS (CB)
Gewitterwolke. Eine stark angewachsene Haufenwolke (Cumulus) von mehreren Kilometern Höhe stößt an eine Luftschicht, die ihr weiteres Aufsteigen blockiert (Inversion). Sie beginnt ambossförmig auseinanderzugehen und sich an der blockierenden Luftschicht zu reiben. Durch elektrostatische Aufladung kommt es schließlich zu Blitzentladungen. .
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CUMULUS
Haufenwolke, hat Ähnlichkeit mit Karfiol (für unsere bundesdeutschen Besucher: Blumenkohl). Entsteht immer am oberen Ende von thermischen Aufwinden. Kann je nach Wetterlage zu mehreren Kilometern Höhe anwachsen und sich sogar zu einer Gewitterwolke (Cumulonimbus) entwickeln.
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D - Delta

E - Echo

ECET
End of Civilean Evening Twilight = Ende der bürgerlichen Abenddämmerung; die Sonne befindet sich 6 Grad unter dem Horizont. In unseren Breiten je nach Jahreszeit ca. 30-45 Minuten nach Sonnenuntergang. Es ist nicht mehr möglich, ohne künstliches Licht zu lesen. Die ersten hellen Sterne werden erkennbar. Ab diesem Zeitpunkt sind keine Sichtflüge mehr erlaubt.
Siehe auch: BCMT.
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EIERSPEISREINDL
Bezeichnung für eine geflogene Kurve, die von der perfekten Kreisbahn - sichtbar - abweicht.
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F - Foxtrott

G - Golf

GFK
Glasfaserkonstruktion. - Glasfasermatten werden mit Kunstharz unter hohem Druck und Hitze zum Aushärten gebracht. Die entstehende Form ist sehr leicht bei hoher Festigkeit.
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GLEITZAHL
Verhältniszahl 1:n. Gibt an, wie viele Meter "n" weit ein Flugzeug in vollkommen ruhiger Luft gleitet, während es 1m sinkt. Bei Motorflugzeugen bei ausgeschaltetem Antrieb rund 1:10, bei Hochleistungssegelflugzeugen oft mehr als 1:50. Je höher die Gleitzahl, desto weitere Strecken zwischen den Thermikaufwinden kann ein Segelflugzeug mühelos überwinden.
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GPS
Global Positioning System - Satellitennavigation. Ursprünglich von der US-Armee benutzt. In der Erdumlaufbahn kreisen zahlreiche GPS-Satelliten, die Navigationssignale aussenden. Mindestens drei Satelliten sind immer im Empfangsbereich des GPS-Geräts. Aus den Laufzeitunterschieden der drei empfangenen Signale kann der Empfänger seine Position auf Meter genau bestimmen. Modernere Geräte berechnen auch die aktuelle Geschwindigkeit und die zu erwartende verbleibende Reisezeit zu einem angegebenen Ziel.
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H - Hotel

HEKTOPASCAL (hPa)
Maßeinheit für Luftdruck (bzw. Druck allgemein). 1Pa ist jener Druck, den eine Kraft von 1 Newton (ca. 1/10 kg) auf einer Fläche von 1m2 erzeugt. 1 Hektopascal (hPa) sind 100 Pascal. Benannt ist die Einheit nach dem französischen Physiker Blaise Pascal (1623-1662).

Früher wurde der Druck in Millibar gemessen, es gilt die Umrechnung: 1hPa = 1mb.

Der normale Luftdruck auf Meereshöhe beträgt 1013,3 hPa. Das bedeutet, dass auf jedem Quadratmeter Erdboden die Luft mit einem Gewicht von rund 12 Tonnen (!) lastet; das ist das Gewicht eines Schwerfahrzeuges!
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I - India

IFR
Instrument Flight Rules, Instrumentenflugregeln. Auch: Zusatzschein zum PPL, der eine Steuerung nur mithilfe der Instrumente, ohne Sicht nach außen erlaubt.
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INVERSION
Wärmere Luftschicht, die auf kühlerer Schicht liegt. Normalerweise nimmt die Temperatur mit der Höhe laufend ab. Hier ist es umgekehrt (lat. "invers"). Eine Inversion bildet einen Sperrriegel für aufsteigende Thermik und ist an der Entstehung von Gewittern beteiligt.
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J - Juliett

K - Kilo

KENNZEICHEN
Eindeutiger Name des Flugzeugs, vergleichbar mit dem Autokennzeichen. Beginnt immer mit der Kennung des Landes, gefolgt von einem Bindestrich. In Österreich "OE-". Aus dem Kennzeichen hinter dem Bindestrich kann man weitere Informationen herauslesen:

Motorflugzeuge und Ballons haben hinter dem Bindestrich drei Buchstaben im Kennzeichen. Ballons beginnen hier immer mit "Z", Hubschrauber und Tragschrauber mit "X". Linienflugzeuge beginnen in Österreich meist mit "L".

Segelflugzeuge und Ultralights tragen hinter dem Bindestrich eine 4-stellige Nummer, die im Prinzip von "0001" beginnend hochgezählt wird. Motorsegler beginnen mit der Ziffer "9", Ultralights mit "7".
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KNOTEN
1 kt = 1,8 km/h = 1  Nautische Meile pro Stunde. Faustregel für Umrechnung: Knoten x 2 minus 10%.
Beispiel: 180kt = (180 x 2) - 10% = 360 - 36 = 324 km/h.
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KURBELN
Kreisflug in einer Thermikblase. Wenn man dabei schneller steigt als ein anderes Flugzeug in der selben Thermik, so hat man dieses "ausgekurbelt".
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L - Lima

LOGF
Internationale 4stelliger Code für den Flugplatz Fürstenfeld:
L=Europa
O=Österreich
G=Kontrollzone Graz
F=Fürstenfeld
Analog dazu sind die Namen weiterer Flugplätze in Österreich aufgebaut, z.B.:
LOGW = Weiz Unterfladnitz (Kontrollzone Graz, Weiz)
LOGG = Güssing Punitz (Kontrollzone Graz, Güssing)
LOWG = Graz Thalerhof (Kontrollzone Wien, Graz)
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M - Mike

N - November

NAUTISCHE MEILE
1nm = 1,8 km
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NEGATIVE KUNSTFLUGFIGUR
Figur, bei der die Fliehkräfte den Piloten nach außen ziehen, statt ihn in den Sitz zu drücken. Diese Figuren belasten ein Flugzeug stark. Nicht alle Maschinen sind für diese Art von Figuren zugelassen.
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O - Oscar

ÖFFNUNGSZEITEN
Der Flugplatz Fürstenfeld ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen geöffnet von 09:00 Uhr morgens (Ortszeit) bis ECET.
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ÖKF - ÖSTERREICHISCHES KURATORIUM FÜR FLUGSICHERHEIT
Privates Komitee mit Sitz in Wien mit dem Ziel, die Flugsicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt in Österreich zu erhöhen. Veranstaltet Seminare und gibt Schriften heraus.
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P - Papa

PINK BOOGIE
Fallschirm-Veranstaltung. Freestyle springen aus pink lackierter Skyvan. Riesenspaß!
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PPL
Private Pilot Licence, Motorflugschein
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Q - Quebec

QFE
Tatsächlich am Flugplatz abgelesener Luftdruck.
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QNH
Luftdruck am Flugplatz, mit der barometrischen Höhenformel umgerechnet auf Meereshöhe
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R - Romeo

RATING
Wörtlich "Bewertung", Berechtigung um ein bestimmtes Flugzeug ("Type-Rating") zu steuern oder ein bestimmtes Flugverfahren durchführen zu dürfen.
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S - Sierra

STRECKENFLUG
Bei Segelflugwettbewerben gebräuchliche Disziplin. Entweder wird versucht, eine bestimmte vorgegebene Strecke (von oft mehreren hundert Kilometern) ohne Außenlandung und möglichst schnell zu fliegen. Oder man versucht ohne Vorgabe der Route eine möglichst weite Strecke zurückzulegen.
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T - Tango

THERMIK
Von der Sonnenwärme erzeugter Aufwind. Über dem von der Sonne beschienenen Boden erwärmt sich eine Luftblase. Durch die Erwärmung dehnt sie sich aus, wird leichter als ihre Umgebung und beginnt schließlich wie ein Heißluftballon (nur ohne Hülle) nach oben zu steigen. Sie kann dabei zwischen mehreren hundert bis zu einigen tausend Metern Höhe erreichen. Dabei kühlt sie sich ab, weshalb der Aufwind schließlich endet.

Durch die Abkühlung kondensiert das in der Blase enthaltene Wasser ab einer gewissen Höhe (meist zwischen 1000m und 2000m über Grund). Die entstehenden Haufenwolken (Cumulus) dienen dem Segelflieger als Signal bei der Suche nach Thermik.

Eine Thermikblase hat einen Durchmesser zwischen 50m und etwa 200m. Will ein Segelflugzeug innerhalb dieser Warmluftblase aufsteigen, muss es laufend kreisen, um nicht über den Rand hinauszuschießen.
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TRANSPONDER
Funkgerät, sendet frei einstellbare, vierstellige numerische Kennung an Radarstationen. Am Radarschirm erscheint neben dem Lichtfleck der Code und hilft den Lotsen bei der Identifizierung. Der Lotse weist den Piloten an, welchen Code er einzustellen hat.
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U - Uniform

V - Victor

VFR
View Flight Rules, Sichtflugregeln. Bei Flügen nach VFR muss eine gewisse Mindestsichtweite sowohl horizontal als auch vertikal gegeben sein.
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W - Whiskey

WÖLBKLAPPEN
Die Flugeigenschaften eines Flugzeuges hängen hauptsächlich vom Flügelprofil ab. Stark gewölbte Profile bringen Vorteile beim Langsamflug und in der Thermik, bremsen aber beim schnellen Geradeausflug. Umgekehrt sind flache Profile ideal für den Schnellflug, bringen aber im Steigflug nur wenig Auftrieb.

Wölbklappen sind am hinteren Ende der Tragflächen angebracht und können während des Fluges um einige Grad auf und ab geschwenkt werden. Dadurch verändert sich das Profil des Tragflügels. So kann man je nach Situation mit einem Handgriff das Flugzeug optimal auf Reiseflug oder Steigflug abstimmen.
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X - X-Ray

Y - Yankee

Z - Zulu